MFM
(Modified Frequency Modulation) ist die älteste bei den PCs eingesetzte RLL-Codierung (Run Length Limited). Es handelt sich um eine verbesserte Variante der digitalen Frequenzmodulation (FM). MFM wurde bei den ersten Festplatten benutzt und wird bis heute bei der Speicherung von Daten auf Disketten eingesetzt.

MFM gehoert zu aelteren Speichertechnologien, die in fruehen Computersystemen und historischen Medienformaten verwendet wurden. Heute sind solche Verfahren vor allem dann relevant, wenn archivierte Daten von Geraeten oder Datentraegern ausgelesen werden muessen, die von ueblicher Verbrauchertechnik nicht mehr unterstuetzt werden.
Die Wiederherstellung alter Medien haengt oft von kompatiblen Controllern, korrektem Timing, Kenntnissen historischer Formate und der richtigen Interpretation von Low-Level-Daten ab. Ohne passende Hardware und Spezialverfahren koennen auch intakte Archivdaten praktisch unzugaenglich bleiben.





